CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

CMD- Was ist das?

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)  ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Die CMD spiegelt den Zusammenhang von Zahngesundheit und allgemeinem Wohlbefinden wider. Beispiel für solche Wechselbeziehungen könnte etwa der Patient sein, dessen chronische Rückenschmerzen von keinem Orthopäden kuriert werden können. Er leidet eventuell nicht an einem Bandscheibenvorfall oder anderen Erkrankungen des Rückgrats, sondern an einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), also einer Fehlstellung und Fehlfunktion der Kiefergelenke.

 

CMD äußert sich…

bei den meisten Patienten in Form von Schmerzen. Diese reichen von unklaren Gesichtsschmerzen über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bishin zu immer wiederkehrenden Knieschmerzen. Weitere Symptome können Schwindelattacken und Tinnitus sein.

Mögliche Symptome einer CMD. Foto: © AlienCat – Fotolia/agz-rnk.

CMD tritt vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter mit unterschiedlichen Beschwerden auf. Oft sind Fehlbisslagen (angeboren, kieferorthopädisch- oder zahnärztlich verursacht) oder Probleme in der Ganzkörperstatik (Blockierungen der Wirbelsäule, dauernde Fehlhaltungen und Dysbalancen) die Faktoren, die den Stein ins Rollen bringen.

CMD – Diagnose & Behandlung

Mit Hilfe der manuellen und instrumentellen Funktionsdiagnostik werden die Ursachen Schritt für Schritt ergründet und gemeinsam eine Therapie erarbeitet. Dr. Martin Herlinghaus ist seit 2005 spezialisiert auf die Behandlung von CMD. Interdisziplinäres Fachwissen ist für die Behandlung einer CMD vielfach essentiell. Wir arbeiten hier mit den folgenden Praxen zusammen:

Wenn ein gut organisiertes Behandlerteam zusammenarbeitet, ist eine sinnvolle Therapie mit anschließender Schmerzfreiheit vielfach möglich.